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IHK-Ausbildung zum Anwendungsentwickler endet mit Wasserfall

Eine Nachfrage bei der zuständigen IHK zur Bearbeitung der Facharbeit nach Wasserfall wurde nun so beantwortet:

Sehr geehrter Herr Vogel, 

ich möchte auf Ihre Anfrage hinsichtlich der Prüfung im IT-Bereich,vom 18.02. zurückkommen.
Der Prüfungsausschuss Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung hat über die von Ihnen
aufgeworfenen Fragen beraten und ist zu folgendem Ergebnis gekommen.

Ein Auftrag im IT-Bereich lässt sich auch nach Meinung des Ausschusses nur mit dem Wasserfallmodell
bearbeiten. D. h. zu Beginn steht immer eine Analyse,danach entsteht ein Entwurf,wie ein Auftrag
oder Problem gelöst werden soll,das Projekt wird realisiert und eingeführt und das Endprodukt
wird letztendlich genutzt.
Der Umfang des Projektes (höchstens 70 h) ist in der Verordnung über die Berufsausbildung geregelt.
Der Ausschuss hält diesen Zeitrahmen für angemessen,um entsprechende Projekte zu realisieren.
Bei diesen geht es gerade nicht um die Lösung komplexer IT-Probleme,sondern um die
Ausführung eines Auftrages oder eines abgegrenzten Teilauftrages,um aufzuzeigen,ob
der Auszubildende die für den Beruf erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten erworben hat.
Insofern schließt sich der Kreis wieder zum Vorgehensmodell.
Der Ausschuss sieht keinerlei Bedarf,die formellen Vorgaben für die Projektarbeiten zu verändern.

Ich bedanke mich für Ihr Interesse an der Abschlussprüfung und hoffe,dass Ihre Anfrage ausreichend
beantworte ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Bogun
Referatsleiter Berufliche Bildung
Industrie- und Handelskammer Chemnitz

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