Prinzipien

Die Fossa AG schafft durch die Anwendung weniger, aber wesentlicher, grundlegender Prinzipien in der täglichen Arbeit greifbaren Kundennutzen. Unsere Prinzipien beruhen dabei auf dem Agilen Manifest und den Überlegungen zur Professionalität von Softwareentwicklern.

Prozess

Die Projektentwicklung wird durch Anwendung eines iterativ-inkrementellen Prozesses transparent und planbar. Die Fossa AG setzt hierbei auf Scrum.

Certified ScrumMasterUnserem professionellen Anspruch werden wir durch die Qualifizierung zum Certified ScrumMaster gerecht.

Scrum geht davon aus, dass Softwareentwicklung ein nicht vorhersagbarer Prozess ist. Scrum verfolgt einen iterativ, inkrementellen Ansatz und reagiert auf Änderungen im Projektumfang, Kostenrahmen und Zeitplan. Es werden Methoden zur Messung des Projektfortschritts und zum Management des Prozesses eingesetzt. Am Ende jeder Iteration kann ein bestimmter Umfang an Funktionalität ausgeliefert werden.

Scrum

Scrum

Scrum kann wie folgt charakterisiert werden:

  • Ein agiles Verfahren mit dem Softwareentwicklung überwacht und gesteuert werden kann.
  • Ein ”Mantel“ für vorhandene Praktiken der Softwareentwicklung.
  • Ein teambasierter Ansatz zur iterativ, inkrementellen Entwicklung von Systemen, bei denen sich Anforderungen schnell ändern können.
  • Ein Prozess, der hilft das Chaos, das aus Interessenkonflikten und unterschiedlichen Bedürfnissen entsteht, zu kontrollieren.
  • Ein Weg zur Verbesserung der Kommunikation und zur Maximierung von Kooperation.
  • Eine Möglichkeit die Dinge zu erkennen und zu beseitigen, die der Entwicklung von Systemen im Weg stehen.
  • Ein Weg zur Maximierung der Produktivität.
  • Anwendbar auf kleine Projekte bis zu Projekten, die ganze Organisationen umspannen.
  • Eine Möglichkeit, jedem im Team das Gefühl zu geben, gute Arbeit zu leisten.

Das Kernstück in Scrum ist ein iterativ, inkrementeller Prozess. Dieser Prozess ist in Abbildung 3.4 dargestellt. Jede Iteration, die typischerweise einen Zeitraum von etwa 30 Tagen umfasst, hat ein Inkrement des Produktes zur Folge. In Scrum wird die Iteration als Sprint bezeichnet. Dieser Zuwachs an Funktionalität kann dem Kunden zur Verfügung gestellt werden. Im 24-Stunden-Rhytmus werden in Form des Daily Scrum Meetings die Anforderungen und Aktivitäten des Teams untersucht und synchronisiert. Angetrieben wird dieser Prozess durch eine Liste mit Anforderungen, dem so genannten Product Backlog, der die Anforderungen in Form von User Stories enthält.

Dieser Zyklus wiederholt sich während der gesamten Entwicklungszeit des Projekts. Dabei untersucht das Team zu Beginn einer Iteration im Sprint Planning Meeting die durchzuführenden Arbeiten. Dabei werden die Elemente ausgewählt, die zum Ende einer Iteration in ein Inkrement potentiell auslieferbarer Funktionalität umgesetzt werden können. Diese Elemente werden im Sprint Backlog geführt. Während der Iteration arbeitet das Team selbstorganisierend an der Umsetzung der ausgewählten Elemente. Zum Ende der Iteration wird im Sprint Review Meeting das Ergebnis präsentiert, so dass das Resultat bewertet werden kann und Anpassungen in die nächste Iteration einfließen.

Professionalität = Bewusstheit + Prinzipien

ccd half size bannerDie Qualität von Software zu gewährleisten ist neben den generellen Projektbedingungen von den “professionellen” Fähigkeiten des Teams abhängig. Clean-Code-Developer entwickelt ein Wertesystem professioneller Softwareentwicklung, wobei Clean Code von Robert C. Martin das Fundament dafür darstellt.

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